Geschätzte Leserinnen und Leser,
viel zu viele Tage sind schon vergangen seit meinem letzten Post. Als Neo-Blogger muss ich feststellen, dass eine regelmäßige "Wartung" eines solchen Blogs äußerst zeit- und gedankenraubend ist, wenn man bedenkt, dass Studenten bekanntlich viel zu wenig dieser beiden Resourcen zu Verfügung haben ;)...
Nun zum Wesentlichen meines Eintrags. Stellen sie sich vor: sie sitzen in Großmutters Küche, auf einem Tisch der älter ist als sie selbst. Auf einem Teller zwei herzhafte Fleischstücke. Das Fleisch ist innen zart und außen krustig, es duftet nach Gewürzen und beim hineinbeisen vergisst man alles um sich herum; man konzentriert sich einzig und allein auf den würzig, aromatischen ersten Bissen, eines perfekt kredenzten Schweinsbraten. Gut und gern 70 Jahre an Küchenerfahrung liegen in diesem Gericht. Es ist als würden Ostersamstag und Heiligabend gebündelt auf einen allwöchentlichen Samstag zusammenfallen. Es steckt wahrscheinlich kein großes Geheimnis hinter der Zubereitung, wenn man aber bedenkt wie viele Schopfstücke ihren Zauberhänden schon erlegen sind, bedarf es gar keinem. Vielmehr ist es die Routine und die Liebe zum Kochen und Essen, die in ihren Speisen voll zur Geltung kommen.
Ich ziehe meinen Hut vor diesem Meisterwerk, aber vielmehr ziehe ich den Hut vor meiner Großmutter. Müsste ich diesen Genussakt mit Punkten, von 1-10, bewerten würde ich 11 vergeben. Jetzt noch eine Tasse Espresso zur Abrundung und mein kulinarischer Samstag Mittag ist perfekt!
Respekt und Achtung
Samstag, 5. Dezember 2009
Oma's Schweinsbraten
Eingestellt von Michael Zangl um 11:41
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